Wer sich eine Photovoltaik- oder Solaranlage anschafft tut dies meist mit mindestens einem Grund.

So steht in der Regel entweder der Eigenverbrauch oder das Einspeisen ins ├Âffentliche Netz im Vordergrund. Viele Anlagen Betreiber wollen auch beide M├Âglichkeiten mit der eigenen Anlage abdecken. Beim Kauf der Anlage ist es auf alle F├Ąlle sinnvoll genau zu wissen, welche Ziele man mit der eigenen Anlage verfolgt. Nur so kann die Gr├Â├če und die Art der Anlage perfekt auf die eigenen Bed├╝rfnisse angepasst werden. F├╝r Anlagen Betreiber spielt daher auch der Ertrag der Anlage eine ganz wichtige Rolle. Schlie├člich soll die Anlage ja auch die gew├╝nschten Ertr├Ąge erzielen. Eine Ertragsprognose wird meist bereits bei der Installation vom Installateur vorgenommen.

Doch Vorsicht, oftmals kommt es hier n├Ąmlich zu Messungenauigkeiten. Diese fallen allerdings nicht immer auf, da ├╝berdurchschnittliche Strahlungsdaten in den letzten Jahren immer wieder Fehler ausgleichen konnten. Wer wirklich sicher gehen m├Âchte, ob die ermittelten Werte auch wirklich stimmen, sollte eine Verbraucherzentrale aufsuchen. Diese kann genau ermitteln und feststellen, ob die aufgestellte Berechnung auch tats├Ąchliche stimmt. Wo passieren jedoch die Fehler? Bei den meisten falschen Berechnungen wird bereits bei den Betriebskosten von einem falschen Wert, in der Regel ein zu niedriger Wert ausgegangen. Bei kleineren Anlagen sollte f├╝r die Berechnung ein Wert von zwei Prozent der Investitionskosten angesetzt werden. Allerdings sollte man die j├Ąhrliche Steigerung von weiteren zwei Prozent nicht vergessen. Weiterhin sollte an die Reparaturr├╝ckstellungen gedacht werden.

Meist zu hoch werden im Gegensatz in der Regel immer die Steuern und der Eigenverbrauch angesetzt. Gerade bei den Ertragsprognosen sollten Installateure eher vorsichtig ans Werk gehen. Denn dies kann sich auch f├╝r die Renditeberechnung beispielsweise eines Kredites negativ auswirken. Besonders wichtig ist es dabei die beiden Punkte Fremd- und Eigenkapital nicht zu hoch anzusetzen, denn diese k├Ânnten zu einem steigenden Fremdkapitalanteil f├╝hren, die wiederrum ein phantastische Eigenkapitalrendite schaffen w├╝rden.